BuiltWithNOF
Bastelecke

Externe Steckdose

Versteckt hinter dem linken Chromei habe ich ein externe Steckdose mon- tiert. Hieran kann man man ein Starthilfekabel oder auch einen Zigaretten- anzünder anschliessen. Somit besteht z.B. die Möglichkeit, mittels Kom- pressor überall meinen Reifendruck erhöhen zu können. Über Winter kann man ein Automatik-Ladegerät anschliessen und die Batterie muss so nicht mehr ausgebaut werden. Aufgrund mehrerer Anfragen hier die einzelnen Komponenten, Bestellnummern und Preise. Diese stammen aus dem Katalog 2004 von www.louis.de . Die Teile sind von der Firma M+S.

1.) Große Starter und Ladesteckdose  /  Best.Nr. 10003673 (15,95 €)

2.) Starterkabel Zange/Stecker, 1,5m   / Best.Nr. 10003675  (17,95 €)

3.) Adapterkabel Kfz-Eurosteckdose   / Best.Nr. 10003676  (14,95 €)

4.) Ladestecker für große Steckdose  /  Best.Nr. 10003674 ( 9,95 €)

5.) Automatic-Ladegerät 600 mA       /  Best.Nr. 10003669 (35,95 €)

Als Anhaltspunkt hier einmal die Masse von meinem Befestigungsblech. Ich benutzte ein 2 mm dickes Alublech. Zuerst das flache Blech bearbeiten und es dann in einer Abkantbank, oder notfalls im Schraub- stock umbiegen. Der Winkel ist dabei nicht so wichtig, Wichtiger ist es, die Positionen der Löcher mit dem Durchmesser 6,6 mm und das Mass  25 mm einzuhalten und den Winkel möglichst scharfkantig auszuführen. Notfalls muss nachgearbeitet werden. Die Ladesteckdose dann mit Schrauben der Grösse M4 unter Benutzung von Unterlags- und Feder- scheiben festschrauben. Das Blech selber kann mit den vorhandenen Befestigungsschrauben der Luft- filterattrappen  befestigt werden.

Das Originalkabel der Ladesteckdose zu kurz ist, um vom Chromei bis an die Batterieklemmen zu kommen, muss es um ca. 30 cm verlängert werden. Man nimmt dazu ein rotes bzw. schwarzes Kabel mit 6 mm² Querschnitt. Weil über dieses Kabel grössere Ströme fliesen kann, habe ich als Verbindung keinen Stecker benutzt, sondern die Kabel miteinander verlötet. Dazu muss man die Quetsch- verbindung abschneiden, beide Kabel an der Stelle, an der sie verbunden werden sollen, um ca. 2 cm abisolieren und ineinander schieben. Diese Stelle mit dem Lötkolben erwärmen und dann Lötzinn hineinfliessen lassen. Wenn das Kabel fest verbunden ist, die Stelle mit Isolierband (besser Schrumpfschlauch) umwickeln. Weil das Verlängerungskabel am Motorrad teilweise sichtbar ist, habe ich es in ein Bougierrohr 8mm gesteckt Dann wurde eine neue Quetschverbindung am Ende angebracht. Nun muss der Zusatztank gelöst werden, damit man unter ihm das Kabel verlegen kann. Es wir mit Kabelbinder am Rahmen fixiert und an der Batterie angeschlossen. Angemerkt werden muss aber, dass die Verkabelung an der Virago 1996 geändert wurde und das mit diesem Halter nicht mehr geht. Also zuerst einmal nachsehen.

Windschild

Wegen der aufrechten Sitzposition ist die Windangriffsfläche beim Fahrer der Virago sehr gross. Bei längeren Fahrten über 100 km/h muss man sich schon ganz gut am Lenker fest halten. Daher kam schon im zweiten Jahr eine Scheibe an mein Motorrad.

Der gewünschte Effekt, nun nur noch wenig Kraft bei schnellerer Fahrt aufwenden zu müssen trat zwar ein, allerdings liegt der Kopf nun bei schnellerer Fahrt im turbulenten Strömungsbereich. Möchte dennoch nicht auf die Scheibe verzichten. Das ich längere Zeit über 140 km/h fahre kommt ohnehin nur selten vor. Dass der Kupplungszug leicht gekickt werden muss, hat keinen negativen Einfluss auf seine Lebensdauer. Ich habe noch immer den ersten drin. An der Kante zur Scheibe habe ich den Zug mit Isolierband umwickelt, damit er nicht an der Scheibe scheuert und sie so innen verkratzt. Bei der Montage ist zu beachten, dass durch die Schrauben keine Spannung in die Scheibe kommen darf. Die Befestigungspunkte kann man auf den Bilder sehen. Die Scheibe ist übrigens das Modell California von Five-Star mit der Unversalbefestigung. An die Schraube der unteren Verstrebung kommt man bei voll eingeschlagenem Lenker am besten von der Seite des Tankes aus heran.

Warnblinkanlage

Die Warnblinkanlage von der Firma Moto-Detail ist einfach zu montieren. Schalter am Lenker befestigen, Stromanschlüsse an der Batterie anklemmen und die Abzweigverbinder an den Blinker anklemmen. In meinem speziellen Fall habe ich die Leitungen zum Relais verlängert, um dieses in das bei mir  unbenutzte Werkzeug- fach unterbringen zu können. Ich habe unter der Sitzbank einfach keinen Platz mehr, weil hier schon diverse andere Bauteile untergebracht wurden. Die Schaltung der Warnblinkanlage ist aber nicht ganz sauber. Weil man ein separates Blinkrelais für die Warnblinkanlage hat, überlagern sich die Blinkimpulse, wenn man gleichzeitig den Blinker und die Warnblinkanlage betätigt. Ferner sollte man den Schalter am Lenker nachträglich gut abdichten. Bei

Nässe kann es sonst am Lenker zu einem Masseschluß kommen, was das Blinkrelais der Warnblinkanlage aktiviert. Die Blinker leuchten dabei zwar nicht auf, aber die Gefahr liegt darin, dass sich die Batterie dadurch entlädt. Ich habe aber gesehen, dass zwischenzeitlich der Hersteller eine Schutzhülle aus Kunststoff über den Schalter angebracht hat. Somit müsste zumindest dieses Problem behoben sein.

Drehzahlmesser

Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund, an einen Cruiser einen Drehzahlmesser anzubringen. Und an einen Chopper, wo die Ideologie der Purismus ist, erst recht nicht. Nun, von einem Chopper ist Glöckchen ohnehin schon weit entfernt. Mangels Platz befestigte ich den Drehzahlmesser an einer nicht so optimalen Stelle. Erstens verdeckt der Oberschenkel das Instrument, und zweitens, was schlimmer, stört es, wenn man die Fersen auf die Fussrasten legt. Von der thermischen Belastung reden wir erst gar nicht. Aber sie scheinen dem Messgerät nichts auszumachen. Das Anbauteil von Moto-Detail hat einen Messbereich bis 8000 Umdr/Min. Es muss für die Virago einen positiven Eingang haben. Der Impuls für die Messung wurde von der Leitung zur Primärspule der Zündspule abgegriffen. Um dies machen zu können, legte ich eine Leitung vom rechten Chromei unter dem Tank entlang unter die Sitzbank. Wollt erst das Licht an das Kabel für die Rückleuchte anschliessen, wäre auch gegangen, aber wie oben schon erwähnt, wozu braucht man bei einem Chopper einen Drehzahlmesser. Also wurde auf Licht verzichtet. Die 12 V Betriebsspannung sollten hinter dem Zünschloss abgegriffen werden, weil sich sonst im Stand die Batterie recht schnell entleert.

[Home] [Touren] [XV 535] [Bastelecke] [Technikecke] [Sonstiges] [Termine] [Gästebuch]