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Harz

Eigentlich wollte ich schon seit Pfingsten in den Harz, aber Stürme, Regen und andere Widrigkeiten verzögerten das Vorhaben bis in den August. Aber am 06.08. ging es endlich los. Mit meine 120 km/h Reisegeschwindigkeit ging es zügig in den Norden und nach 3 Stunden erreichte ich Osterode und die Suche nach einem geeigneten Campingplatz begann. In Claustal-Zellerfeld wurde ich dann fündig. Noch am Nachmittag folgte dann die erste Erkundungsfahrt, die mich über die Okta-Talsperre nach Goslar führte, eine Strecke, die ich noch öfters fahren sollte. Am nächsten Morgen startete ich dann zur erste größere Ausfahrt.

Hier steht eine sehr schöne Stabskirche, die es mir persönlich sehr angetan hat. Sie ist nicht nur außen atemberaubend, auch innen ist sie einfach nur schön. Wer zu ihr will muß direkt am Ortseingang rechts in die Sackgasse fahren. Am Ende der Straße ist dann ein großer Parkplatz. Nach der Besichtigung ging es auf die B 241, auf der es dann nach Goslar.

Zunächst ging es auf der B 242 Richtung Seesen und nach ein paar Kilometer dann auf einem kleinen Sträßchen über Wildemann nach Lauthental. Hier befindet sich ein sehenswerte Bergbaumuseum. Museum mit der tiefsten Bergkapelle Deutschlands, wo noch heute geheiratet wird. Selbst hatte diesmal keine Zeit für eine Besichtigung, diese wird in einem späteren Urlaub nachgeholt. In diesem Jahr wurden “Aufklärungsflüge” unternommen. Also ging es gleich weiter, rechts ab Richtung Hahnenklee-Bockswiese.

Von der Hautstraße aus folgte ich dann der Beschilderung Kaiserpfalz und stellte dort meine Maschine ab. Die Stadt ist sehenswert und man sollt unbedingt die Marktkirche besteigen und sich von

Goslar von oben ansehen. Leider ließ mich nun meine gute alte OM2 im Stich. Der Filmtransport ging unbemerkt kaputt. Daher sind bedauerlicherweise alle weiteren Bilder auf dem Film nichts geworden. Zurück am Motorrad setzte ich dann die Fahrt fort. Es ging dann weiter auf der B 498 . Die ersten Kilometer hinter Goslar sind recht langweilig, aber das änderte sich dann schnell. Als ich durch das Tal fuhr sah ich Kajaks durch das Wildwasser fahren. Und weil es ein schöner Anblick war, die bunten Boote durch das glitzernde Wasser schwimmen zu sehen, so hielt ich mal kurz an. In einem Gespräch erfuhr ich, das die Gruppe extra aus Köln angereist war, um hier fahren zu können. Zu bestimmten Zeiten wird hier nämlich das Wehr eines Stausees geöffnet, durch das erst das Fahren möglich gemacht wird. Sonst fließt der Bach hier weitaus gemächlicher. Aus Umweltschutzgründen wird es nicht mehr überall gemacht. Man lernt nie aus.

Nun ging die fahrt weiter, am kleinsten Königreich der Welt vorbei, Richtung. Oker-Talsperre. Was es mit dem Königreich auf sich hat weis ich auch nicht. Konnte im Internet nichts näheres finden. Nach wenigen Meter wurde dann der Stausee erreicht. Wegen ihn mußte auch ein Ort verschwinden, nämlich das alte Schulen- berg. Unten links ein 55 Jahre altes Bild, rechtes dann wie es heute aussieht. Wer zu dieser Stelle will, der muß nicht der Hauptstraße folgen, sonder bei der abknick- enden Vorfahrt an der Brücke geradeaus weiterfahren. Ende August jährte sich das Ereignis zum 50 mal, leider war ich dann schon wieder weg und konnte bei den Veranstaltungen nicht dabei sein. Nun ging es wieder zurück, erst über die linke Brücke und dann über die rechte weiter dem See entlang. Noch am See wurde dann beim Windbeutelparadies gestoppt und im Biergarten erst einmal etwas getrunken.

Mir gefiel der Ort mit dem Blick auf den See und deshalb nahm ich dann immer hier mein Frühstück zu mir. War echt lecker. In Altenau ging es dann links ab Richtung Torfhaus, dem Motorradtreff im Harz. Leider versagte mein Foto noch immer unbemerkt. lHier sah man auch schon mein nächstes Ziel, den Brocken. Glücklicherweise tausche ich hier nun den Film und so hatte ich noch wenigstens wieder ein paar Bilder von meiner weiteren Reise. Diese führte mich über Braunlage dann links über Elend nach Schierke.

Auf den Brocken selbst kommt man nur zu Fuß oder mit einer dampflockbetriebene Schmalspurbahn. Mit 22 Euro war die Hin- und Rückfahrt nicht gerade preiswert, aber mitfahren mußte ich dann doch. Der Pris ist übrigens an allen Stationen gleich. Der ganze Aufenthalt hier warf mich zeitlich ganz schön zurück. Der Zug brauchte einfach ca. 30 Minuten für die einfache Strecke. Für den gesamten Brocken- aufenthalt brauchte ich ca. 3 Stunden. Wenn man von Schierke aus startet, muß man vom Parkplatz noch ein ganzes Stück durch den Wald wandern, bis man den Bahnhof erreicht. Deshalb wollte ich erst von Elend aus starten, zumal hier genügend kostenfreier Parkraum vorhanden war. Aber auf der Skizze unten habe ich gesehen, daß in Drei Annen Hohne mehere Strecken treffen, die alle über Schierke müssen.  

Zurück am Motorrad ging es nun weiter auf der B27 nach Rübe- land. Hier befinden sich Tropfsteinhölen. Auch hierfür hatte ich heute keine Auge, da ich schon in mehre dieser Höhlen war.Außerdem wollte ich lieber kurvige Strecken fahren.

abdruck”. Erläterungen hierzu kann man auf der Homepage nachlesen. Warum man nun aber Geld hineinwerfen muß ist mir absolut unverständlich.

Also ging es weiter vorbei am Rappbodestausee auf die B 81. Hier links ab, und kurz darauf wieder nach rechts in das schon beschilderte Bodetal. Es macht viel Spaß diese Strecke zu fahren. So ging es dann über Allrode in Richtung Thale. Ziel war der Hexentanzplatz. Dieser stellte sich als wenig mystischer sondern als touristisch voll erschlossener Ort heraus, mit vielen Imbissbuden und anderen Geschäften. Der Blick ins Bodetal war aber recht schön. Würde in Zukunft die Roßtrappe aber für einen Besuch den Vorzug geben. Dieser Felsen ist genau gegenüber vom Hexentanzplatz und man kann hier einen Felsen besteigen, der ebenfalls einen tollen Blick ins Bodetal ermöglicht. Dieser ist auf dem linken Bild zu sehen. Rechts der “Huf-

abdruck”. Erläterungen hierzu kann man auf der Homepage nachlesen. Warum man nun aber Geld hineinwerfen muß ist mir absolut unverständlich.

Nun ging es weiter zur Teufelsmauer,. Diese erreicht man, wenn man, wenn man von Thale nach Neinstedt fährt und hier links abbiegt Richtung Weddersleben. Wenn man einer scharfen Linkskurve den Bach überquert hat, muß man auf dem direkt dahinterliegenden Parkplatz anhalten. Nach wenigen Meter erreicht man dann die Mauer. Im Gegensatz zum Hexentanzplatz merkte man hier wieder eine mystische Atmosphäre. Über das sehenswerte Quedlinburg und Blankenburg ging es dann nach dem sehr schönen Werickerode. Als ich das Schlößchen das erste mal sah, dachte ich ich hätte die Burg Hohenzollern in klein vor mir. Dann machte ich den Fehler über die B6 zurück zum Startpunkt zu fahren. Diese autobahnähnliche Straße führt weit am Harz vorbei. Schöner ist es auf der Hochharzstraße zu fahren, auf der ein zügiges vorankommen problemlos möglich ist. Der Harz bleibt mir in angenehmer Erinnerung als eine sehr kurvenreiche Gegend mit recht gutem Straßenbelag mit kulturell interesannten Stätten und viel, viel Wasser. Nächstes Jahr werde bestimmt eine Wochenendtour hierher unternehmen.

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