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Ein Korsar dagegen plündert im Auftrag eines Landes. Kleiner aber feiner Unterschied. Korsaren unterstanden im Gegensatz zu Piraten dem Kriegsrecht. Der Name Korsar kam übrigens durch deren Taktik, die Opfer schnell einzukreisen (corsa = Rennen). Die 1944 zu 80% zerstörte Stadt wurde danach in Anlehnung am alten Stil wieder aufgebaut. Sie umgibt eine Stadtmauer, auf der man beim Rundgang viele schöne Motive findet. Über den Damm des Gezeitenkraftwerke ging es dann weiter Richtung Westen. Der Küste entlang ging es zum Cap Fréhel. Dieses Vogelschutzgebiet gehört auch zu den Punkten in der Bretagne, die man gesehen haben soll. Auf dem 1950 wieder aufgebauten Leuchtturm kann man übrigens hinaufsteigen, für einen Eintrittspreis, den jeder selbst festlegen kann. Auf dem Bild unten links ist der Blick vom Leuchtturm Richtung Fort La Latte, das man schemenhaft auf der
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Landspitze im Hintergrund erkennen kann. Da es an diesem Tag recht trübe war, kommt leider die Farbenpracht der Pflanzen nicht zur Geltung. Machte aber nichts. Wer genauer Filme ansieht, hat das Fort La Latte bestimmt schon gesehen. Für die Älteren: der Film “Die Wikinger” mit Kirk Douglas wurde 1957 hier gedreht. Für die Jüngeren: in einem Werbefilm der Firma Lycos musste das Fort im Jahre 2000 als schottisches Schloss herhalten. Weil ich 1991 schon einmal hier war, ersparte ich mir den Abstieg zur Burg, und widmete mich lieber der Creperie oberhalb des Parkplatzes. Genauer galt meine Interesse den Gallettes mit Jakobsmuscheln. Einfach lecker. (Rechts: Kleines Virago-Tourenfahrer- Treffen auf dem Parkplatz am Fort)
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